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Eine Pflegebedürftigkeit besteht dann, wenn die betroffenen Personen nicht mehr in der Lage sind, die grundlegenden Bedürfnisse des Lebens zu verrichten. 

Auf die Anleitung, die Hilfe, die teilweise oder komplette Übernahme durch Pflegepersonal bezieht sich in diesem Zusammenhang die sogenannte Grundpflege. Die Versorgung der pflegebedürftigen Personen beinhaltet die Möglichkeiten der Ausscheidung, der Ernährung und der Fortbewegung. Dazu kommt eine durch die Alterserscheinungen und Erkrankungen notwendige Behandlungspflege. Diese ist hauptsächlich fachlich ausgerichtet und wird in der Regel von examiniertem Personal nach ärztlichen Anweisungen ausgeführt. Die Tätigkeiten hierbei bestehen in dem Anrichten und der Eingabe der Medikamente, der Wundversorgung, der Versorgung mit Kompressionsstrümpfen oder weiteren Maßnahmen, welche einer ärztlichen Verordnung unterliegen. 

Im Mittelpunkt der pflegerischen Versorgung soll immer der ganze Mensch stehen. Das bedeutet, dass die Maßnahmen nicht nur die körperlichen Bereiche des alten Menschen betreffen sondern auch die geistige und psychische Ebene. Aus diesem Grund kümmert sich nur das Pflegepersonal nicht nur in der Grund- und Behandlungspflege um die Betroffenen sondern auch Ergotherapeuten oder gerontopsychiatrisch ausgebildete Pleger oder Pflegerinnen. Dies bildet die Voraussetzung, dass den alten Menschen noch teilweise die Lebensqualität erhalten werden kann und sie in vielen Fertigkeiten noch gefördert werden. Dies ist insbesondere innerhalb der Therapie verschiedener Erkrankungen wie zum Beispiel der Alzheimer Demenz, der Altersdemenz, Depressionen oder von Morbus Parkinson enorm bedeutsam.